Quake als Browser-Spiel
Donnerstag, 01. Januar 2009Ich bin immer skeptisch, wenn es um Browser-Games geht. Das Niveau von solchen Spielen kann man mit herkömmlichen Spielen kaum vergleichen. Die meisten davon sind eher auf dem Stand des Anfangs bzw. Mitte der neunziger Jahre. Die Grafik ist oft von Hand gezeichnet, die Interaktion erfolgt auf dem Text-basierten Modus. Ich liebe zwar solche Spiele wie Goblins oder Monkey Island, aber die Zeit geht voran und die Technologien werden ständig weiterentwickelt, sodass ich keinen Grund sehe, sich auf die Möglichkeiten des vergangenen Jahrhunderts zu konzentrieren.
Als ich dann vom Quake als Browser-Game las, dachte ich zuerst, dass es mit dem Browser-Spielen vielleicht doch nicht so schlimm ist, wie ich es mir vorstellte. Denn, ein Spiel wie Quake III Arena für alle Spieler der Welt kostenlos bereitzustellen ist nicht nur eine Herausforderung für Flash-Programmierer, sondern auch für die Hardware, was die Leistung für eine große Menge von Menschen zur Verfügung stellen sollte. Ich wollte natürlich das Spiel sofort ausprobieren. Aber sofort ging es nicht. Zuerst sollte ich mich registrieren. Das ist zwar kein Problem, aber ich frage mich, wozu die Betreiber unbedingt meinen echten Namen wissen möchten. Das ist wirklich nicht sehr sinnvoll, zumal können sie sowieso nicht überprüfen, ob ich echte Daten eingebe oder nicht.
Aber was sehe ich da? Ich war anscheinend mit meinem Optimismus ein Bisschen zu früh. Die Webseite teilte mir mit, dass es noch 25817 Spieler gibt, die in der Warteschlange stehen, um Quake zu spielen.

Wenn man annimmt, dass es nur Interessente sind, die das Spiel eine Minute lang ausprobieren möchten, dann werde ich nach 18 Tagen dran kommen. Das finde ich uncool