Offenes WLAN und die Sicherheit (Windows)
Samstag, 07. Februar 2009Da ich oft unterwegs bin, und oft offene WLAN-Netze nutze (zum Beispiel in der Fachhochschule oder Hotspots) wurde mir irgendwann klar, dass es so nicht weitergehen darf und ich eine Lösung finden soll, wie ich meine Daten über das Netz verschlüsselt übertragen kann. Zu hause verwende ich eine AES-Verschlüsselung mit einem Passwort von über 60 Zeichen, in der FH rufe ich dagegen meine Mails einfach ab, obwohl da keine Verschlüsselung vorhanden ist.
Mein Ziel war also, eine Möglichkeit zu finden, meine Daten, die ich über das Netz schicke vorher zu verschlüsseln. Es ist schon klar, dass ich dafür eine Zwischenstelle benötigte. Mein Linux-Server war dafür sicherlich geeignet, ich musste nur eine Lösung finden, die plattformübergreifend funktioniert, da ich auf meinem Laptop Windows laufen habe. Eine der Möglichkeiten war, Squid so einzurichten, dass die Daten verschlüsselt werden. Das ist aber nicht so einfach, wie man zuerst denken kann und außerdem habe ich Squid für andere Zwecke aufgesetzt. Nach einer kurzen Recherche fand ich eine denkbar einfache Lösung. Diese beruht sich auf SSH-Tunneling-Prinzip. Nur da SSH kein Default-Windows Protokoll ist, sollte man auf Putty zurückgreifen.
Alles, was man dafür machen muss ist einfach eine neue Session zu erstellen und unter „Tunnels“ einen neuen „tunneling Port“ (z.B. 7070) hinzuzufügen, Radio-Buttons auf Auto und Dynamic umzustellen und bei Firefox dann Verbindung über Socks5 auszuwählen, als Host kommt 127.0.0.1 rein und als Port 7070. Ist einfacher, als Einrichtung von VPN oder Squid SSL-Verschlüsselung, oder?
