Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Offenes WLAN und die Sicherheit (Windows)

Samstag, 07. Februar 2009

Da ich oft unterwegs bin, und oft offene WLAN-Netze nutze (zum Beispiel in der Fachhochschule oder Hotspots) wurde mir irgendwann klar, dass es so nicht weitergehen darf und ich eine Lösung finden soll, wie ich meine Daten über das Netz verschlüsselt übertragen kann. Zu hause verwende ich eine AES-Verschlüsselung mit einem Passwort von über 60 Zeichen, in der FH rufe ich dagegen meine Mails einfach ab, obwohl da keine Verschlüsselung vorhanden ist.
Mein Ziel war also, eine Möglichkeit zu finden, meine Daten, die ich über das Netz schicke vorher zu verschlüsseln. Es ist schon klar, dass ich dafür eine Zwischenstelle benötigte. Mein Linux-Server war dafür sicherlich geeignet, ich musste nur eine Lösung finden, die plattformübergreifend funktioniert, da ich auf meinem Laptop Windows laufen habe. Eine der Möglichkeiten war, Squid so einzurichten, dass die Daten verschlüsselt werden. Das ist aber nicht so einfach, wie man zuerst denken kann und außerdem habe ich Squid für andere Zwecke aufgesetzt. Nach einer kurzen Recherche fand ich eine denkbar einfache Lösung. Diese beruht sich auf SSH-Tunneling-Prinzip. Nur da SSH kein Default-Windows Protokoll ist, sollte man auf Putty zurückgreifen.
Alles, was man dafür machen muss ist einfach eine neue Session zu erstellen und unter „Tunnels“ einen neuen „tunneling Port“ (z.B. 7070) hinzuzufügen, Radio-Buttons auf Auto und Dynamic umzustellen und bei Firefox dann Verbindung über Socks5 auszuwählen, als Host kommt 127.0.0.1 rein und als Port 7070. Ist einfacher, als Einrichtung von VPN oder Squid SSL-Verschlüsselung, oder?

Quake als Browser-Spiel

Donnerstag, 01. Januar 2009

Ich bin immer skeptisch, wenn es um Browser-Games geht. Das Niveau von solchen Spielen kann man mit herkömmlichen Spielen kaum vergleichen. Die meisten davon sind eher auf dem Stand des Anfangs bzw. Mitte der neunziger Jahre. Die Grafik ist oft von Hand gezeichnet, die Interaktion erfolgt auf dem Text-basierten Modus. Ich liebe zwar solche Spiele wie Goblins oder Monkey Island, aber die Zeit geht voran und die Technologien werden ständig weiterentwickelt, sodass ich keinen Grund sehe, sich auf die Möglichkeiten des vergangenen Jahrhunderts zu konzentrieren.
Als ich dann vom Quake als Browser-Game las, dachte ich zuerst, dass es mit dem Browser-Spielen vielleicht doch nicht so schlimm ist, wie ich es mir vorstellte. Denn, ein Spiel wie Quake III Arena für alle Spieler der Welt kostenlos bereitzustellen ist nicht nur eine Herausforderung für Flash-Programmierer, sondern auch für die Hardware, was die Leistung für eine große Menge von Menschen zur Verfügung stellen sollte. Ich wollte natürlich das Spiel sofort ausprobieren. Aber sofort ging es nicht. Zuerst sollte ich mich registrieren. Das ist zwar kein Problem, aber ich frage mich, wozu die Betreiber unbedingt meinen echten Namen wissen möchten. Das ist wirklich nicht sehr sinnvoll, zumal können sie sowieso nicht überprüfen, ob ich echte Daten eingebe oder nicht.
Aber was sehe ich da? Ich war anscheinend mit meinem Optimismus ein Bisschen zu früh. Die Webseite teilte mir mit, dass es noch 25817 Spieler gibt, die in der Warteschlange stehen, um Quake zu spielen.
quake
Wenn man annimmt, dass es nur Interessente sind, die das Spiel eine Minute lang ausprobieren möchten, dann werde ich nach 18 Tagen dran kommen. Das finde ich uncool :)